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Stadium des Mycel Rendering, Andrea Sommer, Luzi Paulin Simeon, Ausstellungsansicht Peripherie 8, Basel, 2024

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Während eines zweimonatigen Aufenthalts (Mai-Juni 2023) in der Dogoresidenz für Neue Kunst in Lichtensteig, St. Gallen, haben die Künstler*innen eine immersive Raumerfahrung entwickelt, die nun für die Ausstellung im Kunstraum von PERIPHERIE 8 weiter ausgearbeitet wurde.

 

Die etwa 15-minütige Soundinstallation basiert auf Tönen, welche die Künstler*innen in den umliegenden Wäldern von Lichtensteig, Brunnadern und Wattwil aufgenommen haben. Einige dieser Töne haben sie bearbeitet, andere blieben in ihrer ursprünglichen Form erhalten.

 

Das Raumerlebnis wird durch Animationen ergänzt, die auf die Wand projiziert werden und sich im Verlauf der Soundinstallation allmählich entfalten. Diese Animationen stellen Netzwerke dar, die dem Mycel unseres Ökosystems nachempfunden sind. Ein begleitendes Essay vertieft das Thema der Installation, indem es die außergewöhnlichen Eigenschaften von Pflanzen und ihr Überlebensvermögen durch Dezentralisierung beschreibt.

 

Es beleuchtet das Zusammenspiel von Pflanzen und Pilzen in Mykorrhiza-Netzwerken und hebt die Bedeutung von Zusammenarbeit und Ressourcenverteilung im Ökosystem hervor.

Dieses Konzept dient als Inspiration, um über dezentrale Organisation und Kooperation in der menschlichen Gesellschaft nachzudenken.

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Stadium des Mycel Rendering, Andrea Sommer, Luzi Paulin Simeon, Ausstellungsansicht Peripherie 8, Basel, 2024

EN

During the residency (2023) at the Dogoresidenz für Neue Kunst in Lichtensteig, St.Gallen, the artists developed an immersive spatial experience that is now being exhibited at the PERIPHERIE8 art space. The approximately 15-minute sound installation is based on sounds from the forests of Lichtensteig and the surrounding area. Some of these sounds have been edited, others remain unchanged. Animations projected onto the wall complete the experience. The projections depict networks that are modeled on the underground mycelium of the forest ecosystem. An accompanying essay highlights the ingenious properties of plants and their ability to survive thanks to their ingenious body structure as well as the cooperation between plants and the mycelium. This inspires us to think about decentralized organization and cooperation in human society.

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Stadium des Mycel Rendering, Andrea Sommer, Luzi Paulin Simeon, Ausstellungsansicht Peripherie 8, Basel, 2024

Andrea Sommer

Andrea Sommer (*1994)

Die Künstlerin erforscht die Verbindungen zwischen Menschen, sozialer Dynamik und Natur. Sie interessiert sich für die sozialen und politischen Aspekte von „Doing Gender“, den Akt des Kochens und Essens sowie die Netzwerksysteme in der Natur. Dies erstreckt sich auch auf das Thema der experimentellen Fermentation, durch welche sie versucht, das Netz der Verbindungen zwischen Mensch und Natur zu entwirren.

Während sie sich mit zwischenmenschlichen Fragen des gemeinsamen Essens beschäftigt, untersucht sie auch die Arbeit von Mikroorganismen, die die Grenzen zwischen unserem Körper und der Umwelt verwischen. In ihren jüngsten Projekten hat sie sich intensiv mit dem Kochen als einem Akt der Care-Arbeit auseinandergesetzt.

 

Andrea Sommer ist ausgebildete Primarlehrperson, studiert Kunst und Vermittlung an der Hochschule Luzern und absolviert zudem seit September 2024 den Food & Art Alternative M.A. von The Gramounce.  

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Luzi Paulin Simeon

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Luzi Paulin Simeon (*2000)

Der Künstler lässt Erinnerungen in kalten Landschaften verglimmen. Sie beherbergen die rauen Gefühle derer, die dort gelebt haben. Die Augen auf einen Hügel gerichtet, zeichnet Luzi Paulin Bruchstücke von Geschichten, die er oftmals verbrennt. Schritte von stillen und fragmentierten Vernarbungen, die lebende Materialien in einen erschöpften Zustand verwandeln.

 

Luzi Paulin Simeon ist Hochbauzeichner und studiert Kunst und Vermittlung an der Hochschule Luzern. 

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Herzlichen Dank für die Unterstützung 2024/Thanks for the support 2024:

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